Tageslosung vom 26. März 2017
Lätare (Freuet euch mit Jerusalem! Jesaja 66,10)
Es gibt Hoffnung auf Zukunft für dich. Spruch des HERRN.
Die Nachbarn und die, die den Blinden früher als Bettler gesehen hatten, sprachen: Ist das nicht der Mann, der dasaß und bettelte?

Johannes 14, 1-6

Geschrieben von Pfr. Ehrenfried Krüger. Veröffentlicht in Predigt

Liebe Gemeinde,

am Beginn des neuen Jahres werden ermutigende Worte erwartet. Ich bin froh, über den gehörten Text predigen zu können, denn er beginnt mit Worten, die Mut machen für den Weg durch das kommende Jahr. „Euer Herz erschrecke nicht!“ Vieles erschreckt uns, macht uns Angst, bereitet uns Sorge und belastet unseren Alltag. Wie gut, dass wir davon entlastet werden. Die Quälgeister Angst und Sorge sollen uns nicht erschrecken und das Leben im neuen Jahr vermiesen.

Diese befreiende Aufforderung ist keine der billigen Durchhalteparolen, wie sie uns auch in den kommenden Tagen begegnen werden. Jesus begründet seine Worte und bestätigt sie mit seiner Kraft. Zwei Gedankengänge wollen uns helfen, seiner Botschaft Glauben zu schenken. 1. Unsere Zukunft ist die himmlische Wohnung, und 2. Der Weg dorthin ist das Ziel unseres Glaubens.

1. Unsere Zukunft ist die himmlische Wohnung

Am Beginn des neuen Jahres schauen wir voraus und fragen uns, was die kommenden Tage bringen werden. Wir haben unsere Pläne gemacht: mit der Familie wurde der Urlaub ausgesucht, in der Firma das Jahresprogramm erarbeitet, in der Gemeinde die Abfolge der Gottesdienste und Veranstaltungen festgelegt. Für viele von uns gibt es feste Termine, auf die zugearbeitet wird, die unsere Gedanken beschlagnahmen und unsere Zeit beanspruchen. Dazu kommen Wünsche und Träume, von denen wir nicht wissen, ob sie sich verwirklichen lassen.

Doch was wissen wir schon von dem kommenden Jahr, was werden wir von unseren Plänen verwirklichen können? Niemand kennt die Zukunft, niemand kann voraussagen, was Morgen geschehen wird. Das müssen wir zur Kenntnis nehmen. Darüber brauchen wir uns aber auch nicht zu ärgern. Ist es nicht eher eine Entlastung, dass wir den Verlauf unseres Lebens nicht kennen? Wüssten wir, was in diesem Jahr auf uns zukommt, dann würden uns möglicherweise die Sorgen völlig aufreiben und die Angst total fertigmachen.

Mit dem heutigen Predigttext lenkt Jesus den Blick seiner Leute über die unmittelbare Zukunft hinaus. Er schaut weiter, als wir ahnen und vermuten können. Er schaut in Gottes Zukunft und sieht sich dort das tun, was er schon zu seinen Lebzeiten getan hat: Menschen einen Platz in der Nähe Gottes zu bereiten.

Sich in unserer Gesellschaft einen guten Platz zu erarbeiten, kostet viel Zeit. Wir werden im neuen Jahr unsere Kraft dafür einsetzen: In der Schule, um einen guten Abschluss zu erreichen, am Arbeitsplatz, um weiter aufzusteigen, im Bekanntenkreis, um angesehen und geachtet zu werden. Wie gut ist es angesichts dieser Mühen, dass man sich bei Gott nicht selbst platzieren muss. Hier zählt einzig und allein eine kindliche Fähigkeit, um sich an seiner Seite zu finden: Wer Jesus vertraut, bekommt bei Gott einen bleibenden Platz geschenkt und ist Zuhause angekommen.

Richten wir uns auf dem Weg durch das kommende Jahr immer wieder auf diese Zukunft aus. Behalten wir bei allem Planen und Mühen, bei allen Erfolgen und Freuden das Bleibende im Blick. Letztlich zählt nur eins: Dass wir unseren Platz bei Gott einnehmen. Jesus hat ihn vorbereitet. Vertrauen wir ihm, lassen wir uns von ihm beschenken.

2. Der Weg dorthin ist das Ziel unseres Glaubens

Erinnern wir uns an das Gespräch, das Jesus mit seinen Jüngern führte. Es schien ein Missverständnis zu geben. Thomas konnte die Worte von Jesus nicht einordnen. „Herr, wir wissen nicht, wo du hingehst; wie können wir den Weg wissen?“ Thomas wollte den Weg in die himmlische Heimat wissen, als gäbe es noch eine Distanz zu überwinden, um zu Jesus zu gelangen. Er wollte in die Zukunft schauen und hätte beinahe die Gegenwart vergessen. Er fragte Jesus nach dem Weg und erkannte nicht, dass er in diesem Moment schon am Ziel war. Jesus stellte es darum deutlich heraus, dass er der Weg ist. Wer ihm vertraut, der hat schon das Ziel erreicht.

Ist das nicht ein wunderbarer Perspektivwechsel? Aus dem besorgten und oft auch ängstlichen Fragen nach der Zukunft wird die Frage, wem wir uns auf dem Weg durch die kommenden Wochen und Monate anvertrauen. Wer geht voran und bahnt den Weg? Wer sagt das klärende Wort bei unseren Entscheidungen? Wer gibt die Kraft für die alltäglichen Aufgaben? Wer stellt sich schützend vor uns, wenn der Wind scharf ins Gesicht weht? Wer ermutigt uns, wenn uns Misserfolge zu schaffen machen? Wer bleibt an unserer Seite, wenn wir von lieben Menschen Abschied nehmen müssen?

Es ist die Vertrauensfrage, die sich uns am Beginn dieses neuen Jahres stellt. Wem vertraust du auf diesem Weg? Wenn diese Frage beantwortet ist, wenn Jesus für uns der Weg sein soll, dann haben wir schon das Ziel erreicht. Dann sind wir schon bei ihm, dann sind wir schon zu Hause angekommen. Mit dieser Gewissheit dürfen wir zuversichtlich in das neue Jahr gehen. Dann ist nicht entscheidend, was es uns bringen wird, sondern dass Jesus uns sicher ans Ziel bringt.

Amen.

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