Tageslosung vom 28. Mai 2017
Exaudi (HERR, höre meine Stimme! Psalm 27,7)
HERR, du siehst es ja, denn du schaust das Elend und den Jammer; es steht in deinen Händen.
Jesus ließ die Menge zu sich und sprach zu ihnen vom Reich Gottes und machte gesund, die der Heilung bedurften.

Christnacht "Gedanken zur Heiligen Familie"

Geschrieben von Pfr. Ehrenfried Krüger. Veröffentlicht in Predigt

Die Heilige Familie – damit sind Maria, Josef und das Jesus-Kind gemeint. Was, liebe Besucher der Christnacht, hat diese kleine Familie zu einer „heiligen“ gemacht? Maria und Josef waren einfache Leute aus dem Volk Israel. Sie waren Menschen wie wir mit ihren Unzulänglichkeiten, mit ihren Schwächen und mit ihrer Schuld. Sie waren niemandem moralisch überlegen. Eines hatten sie anderen vielleicht voraus: in ihrem Herzen lebte eine große Hoffnung. Sie warteten auf den versprochenen Retter, auf den Heiland, auf den Trost der Welt.

1. Gedanken zu Maria

Getragen von dieser Hoffnung sagte Maria „ja“ – „Siehe, ich bin des Herrn Magd; mir geschehe, wie du gesagt hast.“ (Lk 1,38) So antwortete sie dem Engel, der ihr die Schwangerschaft und die Geburt von Jesus angekündigt hatte.

Des HERRN Magd – mit diesen wenigen Worten erklärte sie ihre Bereitschaft zum Dienen, und zwar nicht irgendeinem Herrn dieser Welt, sondern Jahwe, dem Gott ihres Volkes. Ihm wollte sie gehorsam sein und tun, was er sagt und von ihr erwartet. Diese Haltung zeichnete Maria aus. Heilig sein meint, sich Gott zur Verfügung zu stellen, eigene Pläne aufzugeben und für Gottes Weg auch Nachteile hinzunehmen. Marias Bereitschaft, die Schwangerschaft anzunehmen, war nicht nur mit Schwierigkeiten verbunden: Wie sollte sie diesem Umstand ihrem Josef erklären und vor ihren Eltern bestehen? Würde Joseph kein Verständnis für ihren Weg aufbringen, dann könnte er sie der Unzucht beschuldigen. Die Strafe für einen solchen Fehltritt war damals die Steinigung. Maria war also nicht nur mutig, sie hatte einen großen Glauben, ein unbedingtes Vertrauen auf den Gott, der mit Jesus sein Volk besucht und einer ganzen Welt Gerechtigkeit und Frieden bringt.

Musik (Maria durch ein‘ Dornwald ging)

2. Gedanken zu Josef

Josef steht meistens im Schatten seiner Frau. Immerhin berichtet der Evangelist Matthäus etwas ausführlicher von ihm. Im ersten Kapitel lesen wir: „18 Die Geburt Jesu Christi geschah aber so: Als Maria, seine Mutter, dem Josef vertraut war, fand es sich, ehe sie zusammenkamen, dass sie schwanger war von dem Heiligen Geist. 19 Josef aber, ihr Mann, der fromm und gerecht war und sie nicht in Schande bringen wollte, gedachte, sie heimlich zu verlassen. 20 Als er noch so dachte, siehe, da erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sprach: Josef, du Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria, deine Frau, zu dir zu nehmen; denn was sie empfangen hat, das ist von dem Heiligen Geist. 21 Und sie wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden. … 24 Als nun Josef vom Schlaf erwachte, tat er, wie ihm der Engel des Herrn befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich.“ (18-21.24)

Von Josef wurde nicht weniger erwartet als von Maria. Die Ankündigung der Schwangerschaft war auch für ihn eine große Herausforderung. Wie sollte er seiner Maria weiter vertrauen? Doch seine Liebe zu ihr war großer als seine Enttäuschung über ihren vermeintlichen Fehltritt. Eine Anklage wegen Unzucht hatte er nicht vor. Aber bei Maria zu bleiben, das schien ihm unmöglich zu sein. So brauchte es auch bei ihm einer himmlischen Klärung. Daraufhin sagte Josef „ja“ zu diesem außergewöhnlichen Weg, zu einem Plan, der gar nicht in seine Vorstellungen passte. Josef entschied sich dafür, Gottes Worten zu glauben und gehorsam den gewiesenen Weg zu gehen.

Seine Bereitschaft wurde schon bald mit schweren Aufgaben verbunden. Zuerst die mühevolle Reise nach Bethlehem mit seiner hochschwangeren Frau, dann die aussichtslos erscheinende Suche nach einer Unterkunft in der überfüllten Stadt und schließlich die Geburt, bei der nur er der Maria beistehen konnte. Josef erwies seine Heiligkeit so wie Maria in seinem vertrauenden Gehorsam.

Musik (Josef, lieber Josef mein)

3. Gedanken zu Jesus

Von dem Jesus-Baby wird in den Evangelien nur wenig berichtet. Und wenn das geschieht, dann bleibt dieses Kind passiv: es wird geboren, es wird in den Tempel gebracht. Was sollte man auch sonst von einem so kleinen Menschenkind Besonderes erzählen. Jesus war ein Baby wie alle anderen Babys auch. Doch dieses Kind umgibt ein Geheimnis, das der Liederdichter so beschrieb: „Wahr‘ Mensch und wahrer Gott“. (EG 30,3) Deshalb gibt es auch seltsam unnatürliche Darstellungen von der Geburt Christi. Das völlig nackte Kind sitzt auf dem Schoß seiner Mutter, schaut Hirten und Könige mit verständnisvollem Blick an und segnet sie. Jesus als Baby ganz menschlich und ebenso Gott, der seinen Gästen Größeres gibt, als sie ihm schenken können.

Der allmächtige Gott begegnet uns Menschen als einer von uns. Er gibt für uns den Himmel auf und lässt sich auf irdische Verhältnisse ein. Deshalb hat mal jemand von dem „heruntergekommenen“ Gott gesprochen. Paul Gerhardt hat das in einem seiner wunderbaren Weihnachtslieder so zum Ausdruck gebracht: „Du fragest nicht nach Lust der Welt noch nach des Leibes Freuden; du hast dich bei uns eingestellt, an unsrer statt zu leiden, suchst meiner Seele Herrlichkeit durch Elend und Armseligkeit; das will ich dir nicht wehren.“ (EG 37,8)

Was können wir angesichts solch großer Hingabe tun? Der Liederdichter gibt darauf (s)eine Antwort: „ Ich steh an deiner Krippen hier, o Jesu, du mein Leben; ich kommen bring und schenke dir, was du mir hast gegeben. Nimm hin, es ist mein Geist und Sinn, Herz, Seel und Mut, nimm alles hin und lass dir’s wohlgefallen.“ (EG 37,1)

Amen.

Musik (Ich steh an deiner Krippen hier)

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