Tageslosung vom 01. Mai 2017
Seht, wie Ton in der Hand des Töpfers, so seid ihr in meiner Hand.
Wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat.

Lukas 1, 26-33.38

Geschrieben von Pfr. Ehrenfried Krüger. Veröffentlicht in Predigt

Liebe Gemeinde,

der heutige Predigttext führt hinein in die Weihnachtsbotschaft. Das ganze Geschehen von Weihnachten mit seinen spannungsreichen Ereignissen wird hier schon zum Ausdruck gebracht. Die Ankündigung der Geburt von Jesus weist hin auf das große Geheimnis, dass in einem Weihnachtslied so formuliert wird: „wahr Mensch und wahrer Gott“. Himmel und Erde berühren sich nicht nur, sie verbinden sich miteinander.

Dieses universelle Geschehen spitzte sich auf eine Person zu: Maria, jenes Mädchen aus der kleinen Stadt Nazareth. Gott handelt konkret und gebraucht Menschen für seine Pläne. Er baut sein Reich für sie und mit ihnen. Die folgenden Gedankenanstöße möchte ich in drei Punkten zusammenfassen: 1. Gott handelt menschlich, 2. Gott schenkt sich selbst, 3. Gott bekommt eine Antwort.

1. Gott handelt menschlich

Gott handelt menschlich, d.h. mit Menschen und in geschichtlichen Bezügen. Sein Kommen ist keine Science Fiction – Geschichte, er kommt nicht als Außerirdischer, sondern ganz menschlich. Er wird von einer Frau geboren, hinein in alle Unzulänglichkeiten dieser Welt. Gott nimmt menschliche Züge an, damit wir als seine Menschen Vertrauen zu ihm fassen. Er überwindet die Distanz zwischen Himmel und Erde, zwischen seiner Heiligkeit und unserer Sündhaftigkeit. Er tut das, weil wir keine Leiter finden, die bis an den Himmel reicht, weil wir mit unseren Möglichkeiten nicht zu ihm gelangen können. Deshalb kommt er zu uns und begegnet seinen geliebten Geschöpfen auf Augenhöhe.

Dabei geht Gott ein großes Risiko ein. Weil er sich unter Sünder begibt, bringt er sich und andere in den Verdacht sündhafter Verstrickungen. Denken wir an Jesus, der wegen seiner Liebe zu den Gestrandeten und Ausgestoßenen als Freund der Zöllner und Sünder abgelehnt und verachtet wurde. So erging es auch Maria. Weil sie sich in den Plan Gottes hineinnehmen ließ, geriet in den Verdacht des Ehebruchs. Lukas berichtete, dass Maria dem Josef „vertraut war“, so wie es Luther übersetzte. D.h. sie war mit ihm so gut wie verheiratet. Dass die beiden ein Paar waren, stand für sie und ihre Familien fest. Der Unterschied zu einem verheirateten Paar bestand darin, dass Maria und Josef noch nicht zusammengezogen waren und noch keine intimen Beziehungen hatten. Würde Maria in diesem Stand ihrem Josef untreu werden und sich mit einem anderen Mann einlassen, dann galt das damals als Ehebruch, der hart bestraft wurde. Die angekündigte Schwangerschaft brachte Maria nicht nur in Verruf, sondern in eine gefährliche Lage. Ihr drohte die Todesstrafe, wenn Josef sie anzeigen würde.

In solch zwielichtige Verhältnisse begibt sich Gott, um seinen Menschen nahe zu kommen. So groß ist seine Liebe, um uns mit seiner Freundschaft zu erreichen. In seinem Sohn wird diese Zuwendung zum Programm.

2. Gott schenkt sich selbst

Der Engel Gabriel kündigte der Maria nicht nur die Schwangerschaft und die Geburt eines Sohnes an, er nannte auch dessen Namen: Jesus. Auf dem weißen Kanzelbehang unserer Kirche, der zu Weihnachten hängen wird, steht die Erklärung dieses Namens: Gott rettet. Das war und ist der Plan, den Gott verfolgt und der in seinem Sohn konkret menschlich wird. Gott will diese Welt und damit jeden einzelnen Menschen aus seiner Verlorenheit retten. Deshalb bekam Jesus den Auftrag, die Sünde dieser Welt auf sich zu nehmen und die Trennung zwischen Gott und uns zu überwinden. Deshalb weist dieser Name „Jesus“ schon auf das Kreuz hin, ohne das die Krippe nicht zu denken ist.

Der Name „Jesus“ sagt: Gott rettet und schenkt sich selbst. Deshalb ist nur in diesem Namen das Heil zu finden, so wie es die Boten des Auferstandenen später bekannt und verkündet haben. Allein dieser Jesus bringt der Welt und den Einzelnen ein erfülltes Leben.

Die Ankündigung des Engels unterstrich nicht nur Gottes Rettungsabsicht, sondern machte auch deutlich, dass dieser liebende Schöpfer zu seinem Wort steht. Er erfüllt seine Zusagen. Von dem Kind, das Maria zur Welt bringen sollte, wurde gesagt: „Der wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben, und er wird König sein über das Haus Jakob in Ewigkeit, und sein Reich wird kein Ende haben.“ (V 32f)

Dieses Versprechen galt zuerst dem Volk Israel. Damit wurde gesagt, dass der über Jahrhunderte hinweg erwartete Retter, der lang ersehnte Messias, in diesem Kind Gestalt gewinnt. So sollten sich Gottes Zusagen erfüllen. Und das, liebe Gemeinde, gilt auch für uns. An Gottes Zuverlässigkeit und Treue dürfen wir uns halten und sie immer wieder neu in Anspruch nehmen. Dazu ermutigt uns der heutige Predigttext und die vor uns liegende Weihnachtszeit. Zu Weihnachten feiern wir Gottes erfüllte Zusagen, feiern wir seine unbedingte Treue. Auf ihn ist Verlass. Manches braucht seine Zeit und anderes geschieht im Verborgenen. Doch Gott kommt zu seinem Ziel. Darauf sollte er auch eine Antwort erhalten.

3. Gott bekommt eine Antwort

Schauen wir zum Schluss noch einmal auf Maria. Ist es nicht erstaunlich, wie sie diese überaus schwierige Ankündigung der Schwangerschaft aufnahm und damit umging? Sie war wohl überwältigt von der himmlischen Erscheinung und sicherlich auch verwirrt von dem Vorhaben, das der Engel ihr ankündigte. Doch von Verzagtheit war nichts zu spüren. Sie stellte nur wenige Fragen zu diesem ungewöhnlichen Plan Gottes, der sie in eine sehr schwierige Lebenslage bringen würde. Wie sollte sie dem Josef alles erklären? Wie würde sie die kritischen und vielleicht auch verachtenden Reaktionen ihrer Mitmenschen ertragen?

Maria hörte dem Boten Gottes genau zu und gab dann eine klare überzeugende Antwort: „Siehe, ich bin des Herrn Magd; mir geschehe, wie du gesagt hast.“ (V 38) Diese junge unscheinbare Frau war bereit, sich in Gottes Plan hineinstellen zu lassen. Sie nahm diesen schönen und doch so schweren Weg auf sich und überließ es ihrem Gott, für sie einzutreten. Denn ihm vertraute sie von ganzem Herzen.

Diese stille zurückhaltende, aber ganz entschiedene Art macht die Größe dieser Frau aus. Sie hatte Gnade bei Gott gefunden und nahm diese freundliche Zuwendung ihres Gottes dankbar an. Sie ließ sich von ihm in den Dienst nehmen mit all den Befürchtungen, die damit verbunden waren. Maria ließ sich tragen von der Gnade Gottes und erfuhr seine treue Begleitung. Das sollte uns Mut machen auf unserem Weg mit dem Gott, der zu seinem Wort steht und seiner Liebe menschliche Gestalt schenkt.

Amen.

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