Tageslosung vom 24. April 2017
Die dein Heil lieben, lass allewege sagen: Der HERR sei hoch gelobt!
Jesus sprach: Zachäus, steig eilend herunter; denn ich muss heute in deinem Haus einkehren. Und er stieg eilend herunter und nahm ihn auf mit Freuden.

Apostelgeschichte 8, 26-39

Geschrieben von Pfr. Ehrenfried Krüger. Veröffentlicht in Predigt

Liebe Gemeinde,

heute führen wir die Lutherbibel 2017 für den gottesdienstlichen Gebrauch in unserer Gemeinde ein. Es ist eine erneute Überarbeitung der Bibelübersetzung von Martin Luther, genauer gesagt: von Martin Luther und seinen Mitarbeitern. Auch solche Revisionen, wie die uns aktuell vorliegende, macht niemand allein. Daran arbeiteten ein Team von Theologen und Sprachwissenschaftlern. Dieses Vorhaben dauerte viele Jahre. In der nächsten Zeit werden viele neue Bibeln gedruckt und dazu entsprechende Begleitliteratur, wie z.B. das Lektionar, also das Buch mit den Texten, die im Laufe des Kirchenjahres an den einzelnen Sonn- und Feiertagen gelesen werden.

Vielleicht fragt mancher unter uns: Warum dieser immense Aufwand an Zeit, Kraft und Geld? Die Antwort kann nur lauten: damit Menschen verstehen, was sie lesen, bzw. damit sie nicht unnötige sprachliche Hürden überwinden müssen. Ob die Umsetzung dieses Anliegens gelungen ist, wird sich zeigen. Wahrscheinlich wird es manche Kritik geben, weil der Sprachstil der bisherigen Übersetzung geblieben ist. Das Team der Revisoren musste einen großen Spagat vollziehen: Zum einen wollte man den sprachlichen Stil der Lutherübersetzung erhalten, zum anderen neue wissenschaftliche Erkenntnisse einbringen und zum dritten sollte dem heutigen Sprachverständnis Rechnung getragen werden.

All das genügt freilich nicht, um die Frage des Philippus: „Verstehst du auch, was du liest?“, zu beantworten. Deshalb auch die verständliche Reaktion des Äthiopiers: „Wie kann ich, wenn mich nicht jemand anleitet?“ Man könnte auch übersetzen: „Wie kann ich, wenn mich nicht jemand führt bzw. mir den Weg zeigt.“ Eine Übersetzung kann helfen, sprachliche Hürden zu überwinden und damit auch bis zu einem gewissen Grad Inhalte zu erschließen. Doch es braucht in der Regel mehr. Es braucht Menschen, wie Philippus, die sich vom Geist Gottes leiten lassen und ein Ohr haben für die Anliegen ihrer Mitmenschen, die sich auf ihre Fragen einlassen und ihnen die gute Nachricht von Jesus Christus weitersagen.

Philippus erwies sich als ein bibelkundiger Mann. Für ihn waren die biblischen Schriften, also die Mosebücher, die Psalmen und die Schriften der Propheten ein bekanntes und lebendiges Gut. So konnte er jenem ausländischen Finanzminister die gestellte Frage beantworten und auf Jesus Christus hinweisen. Philippus verkündete ausgehend von dem alttestamentlichen Text das Evangelium von dem, in dessen Namen allein das Heil zu finden ist. Für Martin Luther war diese Fokussierung auf Christus ein entscheidendes Kriterium für seine theologische Arbeit: „Was Christum treibet“ stand für ihn als Bibelübersetzer im Vordergrund und half ihm bei seinen Entscheidungen bei der Auslegung von Gottes Wort.

„Wie kann ich verstehen, wenn mich nicht jemand anleitet?“ Wurde Ihnen diese Frage auch schon gestellt? Oder hatten Sie den Eindruck, dass Sie gefordert sind, jemandem Gottes Wort zu erklären? Ich denke, dass niemand als Missionar oder Theologe ausgebildet sein muss, um in einer solchen Situation sprachfähig zu sein. Von Philippus wissen wir, dass er als Diakon für die Arbeit in der Gemeinde berufen wurde – ohne eine Ausbildung. Was ihn für diesen Dienst qualifizierte lesen wir im Kapitel 6 der Apostelgeschichte: „Darum, liebe Brüder, seht euch um nach sieben Männern in eurer Mitte, die einen guten Ruf haben und voll Geistes und Weisheit sind, die wollen wir bestellen zu diesem Dienst.“ (6,3) Das waren die Kriterien, die die Mitarbeiter erfüllen sollten.

Geist und Weisheit sind Geschenke unseres Gottes. Zur Entfaltung bringen wir sie, wenn wir auf unseren Gott hören, wenn wir seinem Reden Raum geben. Denken wir an die gehörten Lesungen. Jahwe gibt sich als Gott des Volkes Israel zu erkennen und schließt einen Bund mit ihm. Er sagt seinem Volk Fürsorge und Schutz zu und erwartet, dass das Volk seine Gebote einhält. Das soll den Kindern eingeschärft und davon geredet werden. Zur Erinnerung an dieses Anliegen gab es Merkzeichen, die am Körper getragen oder am Haus angebracht wurden. Warum dieser Aufwand? Weil Gottes Wort lebendig ist, weil darin Kraft steckt, weil sich Gott in seinem Wort offenbart. Deshalb schärfte Paulus seinem Schüler Timotheus ein: „Du aber bleibe bei dem, was du gelernt hast und was dir anvertraut ist; du weißt ja, von wem du gelernt hast und dass du von Kind auf die Heilige Schrift kennst, die dich unterweisen kann zur Seligkeit durch den Glauben an Christus Jesus.“ (2. Tim 3,14f)

Wer so im und mit dem Wort des lebendigen Gott lebt, wird die frohe Botschaft von Jesus weitergeben und Suchenden den Weg zu ihm zeigen. Dazu schenke er uns seine Gnade.

Amen.

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