Tageslosung vom 01. Mai 2017
Seht, wie Ton in der Hand des Töpfers, so seid ihr in meiner Hand.
Wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat.

Matthäus 24, 1-14

Geschrieben von Pfr. Ehrenfried Krüger. Veröffentlicht in Predigt

Liebe Gemeinde,

auch heute öffnen wir wieder ein Adventsfenster. Am vergangenen Sonntag schauten wir mit dem Propheten Jeremia voraus. Wir bekamen Jesus als Friedenskönig in den Blick und ließen uns ermutigen von seinem kommenden Reich, in dem Gerechtigkeit herrschen wird. Heute schauen wir mit Jesus und seinen Jüngern durch ein Fenster bis hin zu seiner Wiederkunft. Was dabei in den Blick kommt, ist bedrückend: Kriege und Katastrophen, Verführung und Verfolgung. Doch Jesus will seinen Leuten nicht Angst machen, sondern mit seinen warnenden Worten helfen, damit wir nicht die Orientierung verlieren, damit wir ihm treu bleiben, damit wir das Ziel erreichen.

„Das alles aber ist der Anfang der Wehen.“ (V 8), sagte Jesus zu seinen Jüngern. Gern hätten sie noch mehr und vor allem Genaueres gewusst. Uns geht es vielleicht ebenso. Auch wir wüssten gern, wann diese angekündigten Ereignisse geschehen werden, bzw. wann Jesus erscheint wird und all dem Bösen ein Ende macht. Wir hätten gern einen Fahrplan. Doch trotz aller Hinweise, die wir in der Bibel finden, bleibt es Gottes Geheimnis. An uns ist es, wachsam zu sein. In diesem Sinn lasst uns den Predigttext bedenken.

1. Weltweite Katastrophen

Jesus kündete Kriege und Katastrophen an. Er sprach von Erbeben und Hungersnöten. Und er wies darauf hin, dass seine Nachfolger ein besonderes Päckchen zu tragen haben: Verführung und Verfolgung.

So bedrückend diese Ankündigungen auch sind, noch bedrückender ist für mich die Tatsache, dass wir dies alles erleben. Vor einigen Wochen erst das verheerende Erdbeben in Italien, das viele Ortschaften unbewohnbar gemacht hat oder der Wirbelsturm, der vor einigen Monaten Haiti verwüstete und das zerstörte, was nach der letzten Naturkatastrophe wieder aufgebaut worden war. Ich denke an den schon so lange anhaltenden Krieg in Syrien mit den vielen Toten, Verletzten und Flüchtenden, ich denke an die Hungersnot, die die Menschen in Afrika bedroht.

Die Liste dieser traurigen Ereignisse könnte noch eine Weile fortgesetzt werden. Kann man Verbesserungen erreichen? Gegen Naturkatastrophen lässt sich wenig tun. Doch wie sieht es mit der Hilfe aus? Was kommt von den zugesagten Mitteln für den Wiederaufbau bei den Betroffenen an? Wann greifen die Friedensbemühungen und wer hält sich an Waffenstillstandsvereinbarungen? Welche Regierungen bemühen sich wirklich um die Beseitigung des Hungers, was wird dafür getan?

Christen stehen mitten drin in der Welt und bleiben nicht verschont von diesen schrecklichen Ereignissen. Sie haben sich darin zu bewähren: durch praktische Hilfe, durch Ermutigung. Sie dürfen Hoffnung vermitteln und Nächstenliebe üben. Doch sie erleben die von Jesus angekündigten Zeiten noch ganz anders.

2. Verfolgung und Verführung

Alle die Lasten durch Kriege und Katastrophen tragen Christen mit. Doch ihr Einsatz wird mitunter verkannt und abgelehnt. Die Verfolgung ist uns (hoffentlich) gegenwärtig. Wir haben den Gebetssonntag für verfolgte Christen, wir bekommen Informationen durch Hilfsorganisationen wie Open Doors oder die Hilfsaktion Märtyrerkirche. Ab und zu hören wir auch einiges in den Medien von der Not bedrängter Christen. Wir könnten sicherlich von Flüchtlingen noch mehr und vor allem Konkreteres erfahren, wenn wir den Kontakt zu ihnen suchen und sie hören würden.

Was tun wir bzw. tun wir genug, um unseren verfolgten Glaubensgeschwistern beizustehen? Sie brauchen unser Gebet und unsere materielle Unterstützung. Wir können von ihrem Vertrauen und ihrer Standhaftigkeit lernen. Vielleicht geht es uns bald so wie ihnen.

Was uns in Deutschland bzw. Europa zu schaffen macht, ist die Gefahr der Verführung. Macht, Reichtum und die scheinbare Machbarkeit aller Dinge gaukeln uns vor, dass wir Gott und seinen Beistand nicht brauchen. Und wenn schon Gott, dann einen selbstgestrickten. Religionen und Heilslehren sagen uns: Warum so einseitig, warum nur diesen Jesus? Es gibt doch hier Gutes und dort Brauchbares. Die Verführung ist groß und wir wissen oft nicht, was falsch oder richtig ist, was dem Willen Gottes entspricht. In einer Predigtmeditation las ich folgendes: „Es ist die Zeit der großen Verwechslung, in der man aus Angst vor dem Vorwurf, altmodisch, intolerant und konservativ zu sein, lieber die biblische Botschaft verleugnet, als Unterscheidungen zu wagen und sie auch zu sagen.“ (Z+S, 3. R., H.1, 2016/17, S. 23)

Was können wir tun? Jesus sagt an anderer Stelle: „Wachet und betet, dass ihr nicht in Anfechtung fallt!“ (Matthäus 26,41a) Wachsam sein heißt: Gottes Wort im Herzen und vor Augen haben. Dazu gehören der Austausch mit anderen Christen und das gehorsame Tun dessen, was erkannt wurde. Und gemeinsam zu beten. Auch in BED ist dieses gemeinsame Gebet wichtig und nötig.

3. Das Evangelium für alle Menschen

Zur Wachsamkeit gehört auch, die Botschaft von dem einen und lebendigen Gott, von dem Retter und Richter Jesus Christus weiterzugeben. „Und es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker, und dann wird das Ende kommen.“ (V 14) Eine wunderbare Zusage wird der bedrängten und von Verführung bedrohten Gemeinde gegeben. Wir erleben es, wie das Evangelium in der ganzen Welt verbreitet wird. Ich dachte dabei an Matthias Tröger, den ehemaligen Jugendwart unseres Kirchenbezirks, der schon viele Jahre mit den jugendlichen Christen in Papua-Neuguinea arbeitet. Es ist ein Dienst für Menschen, die in ganz entlegenen Teilen unserer Erde leben.

Erinnern möchte ich an den Einsatz von Ehepaar Knüpfer in Afrika. Sie arbeiten bei DIGUNA, einer Radiomission. Durch ihren Dienst kann die gute Nachricht über Grenzen hinweg die Menschen auch in den Ländern erreichen, in denen Christen verfolgt werden und Bibeln verboten sind.

Das Evangelium mit Wort und Tat weitergeben. Das hat sich auch Katharina Koch vorgenommen. Deshalb nimmt sie an einem missionarischen Kurzzeiteinsatz teil und arbeitet für ein Jahr in Frankreich. Unsere Gemeinde hat sie dafür ausgesandt und begleitet diesen Dienst durch unser Gebet und durch finanzielle Unterstützung. Alle sollen von Jesus hören. Pfr. Dannenmann fragt in seiner Predigtmeditation: „Warum alle?“ und gibt folgende Antwort: „Damit sich niemand fürchten muss, wenn Jesus Christus wiederkommt.“ (Z+S, 3. R., H.1, 2016/17, S. 24)

Deshalb dürfen wir heute am 2. Advent freudig auf die Wiederkunft unseres Herrn Jesus ausschauen. Auch in unruhigen Zeiten wollen wir bei ihm bleiben. Dazu schenke er uns seine Kraft.

Amen.

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