Tageslosung vom 24. April 2017
Die dein Heil lieben, lass allewege sagen: Der HERR sei hoch gelobt!
Jesus sprach: Zachäus, steig eilend herunter; denn ich muss heute in deinem Haus einkehren. Und er stieg eilend herunter und nahm ihn auf mit Freuden.

Hebräer 4, 9-11

Geschrieben von Pfr. Ehrenfried Krüger. Veröffentlicht in Predigt

„Ruhe in Frieden!“ – so steht es auf manchen Grabsteinen, so wird es an manchem Grab gesagt. Ich denke, dass das ein guter Wunsch ist. Wem würde man nicht Ruhe gönnen am Ende seines Lebens? Ruhe nach Angst und Verzweiflung, Ruhe nach Krankheit und Leiden, Ruhe nach schweren Zeiten im Krieg, nach Flucht und Vertreibung, Ruhe nach vielen Arbeitsjahren als Produktionsarbeiter oder Hausfrau, als selbständiger Handwerker oder Abteilungsleiter, Ruhe nach verantwortlicher Mitarbeit in Kirchgemeinde, Gemeinderat oder Sportverein. Ruhe angesichts all dessen, was ein Mensch geleistet und erlebt hat.

Der Bibeltext aus dem Hebräerbrief spricht von jener Ruhe, die ein Mensch genießen kann, wenn er sein Wirken abgeschlossen hat. Es ist ein Vergleich mit Gottes Handeln. Dabei kommt die Schöpfungsordnung in den Blick. Die Bibel berichtet ja gleich auf den ersten Seiten, dass Gott an sechs Tagen Himmel und Erde geschaffen und am siebenten Tag von seinen Werken geruht hat. So soll es auch bei uns Menschen sein. Sechs Tage sind zum Arbeiten, der siebente Tag zum Ausruhen. Das Gebot „Du sollst den Feiertag heiligen“ meint ursprünglich jenen 7. Tag als den Feier- und Ruhetag der Woche. D.h., dass die Ruhe als Teil menschlichen Wirkens schon zu Lebzeiten wichtig ist und nicht erst auf den Ruhestand oder gar auf den Friedhof verschoben werden darf.

Manchmal habe ich allerdings den Eindruck, dass manche meiner Mitmenschen gar keine Ruhe wollen. Sie fliehen geradezu in die Hektik, um nur nicht ruhig zu werden, um nur nicht Zeit zu Nachdenken zu haben. Die einen fahren deshalb nur für kurze Zeit in den Urlaub, die anderen stürzen sich im Urlaub von einer Aktivität in die andere. Nur keine Ruhe, nur keine Stille. Zu groß ist die Angst vor bohrenden Fragen, vor nagenden Zweifeln, vor bedrückenden Zukunftssorgen oder vor anklagender Schuld. Jeder Mensch trägt sein Päckchen mit irgendeiner Not. Wird man es los, wenn man davor wegläuft? Deshalb macht es keinen Sinn, vor der Ruhe zu fliehen. Es braucht einen anderen Weg, um Ruhe und Frieden zu finden.

„Ruhe in Frieden!“ Dieser Wunsch hat also noch eine größere Dimension als die Ruhe von der Arbeit. Wer wirklich zur Ruhe kommen will, der braucht Frieden: Frieden mit sich selbst, mit seinen Angehörigen, mit den Kollegen in der Firma, mit den Nachbarn und Frieden mit Gott. Diesen Frieden und die daraus resultierende Ruhe hat der Schreiber des Hebräerbriefes im Blick. Solche Ruhe ist auch für das Volk Gottes, für die christliche Gemeinde nicht selbstverständlich. Denn solch eine Ruhe ist ein Geschenk. Gut dran ist der Mensch, der dafür offene Hände hat, der sich der Friedenseinladung Gottes nicht verschließt. Durch Jesus Christus wird Frieden, mit seiner Hilfe kann man zur Ruhe kommen und diese Ruhe als eine wohltuende Gabe unseres Schöpfers erfahren. Bei ihm kann man sein Päckchen mit der Not des Lebens abgeben und die drückende Last loswerden. D.h., Ruhe und Frieden schon zu Lebzeiten haben.

„Ruhe in Frieden!“ Es ist schade, dass dieser Wunsch seinen Platz nur auf dem Friedhof hat. Denn so entsteht der Eindruck, dass man nur im Tod Ruhe und Frieden findet. Doch wir dürfen diese guten Gaben des Schöpfers schon heute empfangen und damit leben. Das wünsche ich Ihnen allen und heute besonders denen, die trauend an den Gräbern ihrer Lieben stehen, die schwer an diesem Verlust tragen und noch keine Ruhe gefunden haben.

Amen.

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